Windows Server: Es sind keine Anmeldeserver verfügbar

Windows Server: Es sind keine Anmeldeserver verfügbar

Ich habe nun schon einige Kunden, wo irgendwann nach einem Neustart das anmelden nicht möglich ist, statt dessen erscheint die Meldung: „Es sind keine Anmeldeserver verfügbar“.

Die Server sind Windows 2008 R2 bzw. SBS 2011 und Windows 2012 (R2) Server.

Bei den meisten Fällen war es nun so, das sich (warum auch immer) der Active-Directory-Recovery Modus aktiviert hat.

Das Problem lässt sich wie folgt beheben:

  • Startet den Server.
  • Wählt euch mit dem Active Directory Restore Benutzer und Kennwort an (.\administrator und entsprechendes Kennwort).
  • Sollte die GUI nicht komplett gestartet werden, drückt STRG+ALT+ENTF und wählt Taskmanager starten. Anschließend dann auf ausführen und MSCONFIG eingeben, gefolgt von einem Enter.
  • Sollte die GUI starten, geht auf Start > Ausführen und gebt MSCONFIG ein, gefolgt von einem Enter.
  • Geht zu dem Register Start und entfernt den Hacken bei Abgesicherter Start und speichert alles mit Ok.
  • Startet den Server neu.
  • Achtet bei dem Anmelden darauf, das ihr das richtige Konto nehmt für die Anmeldung (es ist noch Administrator voreingestellt).

Upgrade der Serverlandschaft

Über ein halbes Jahr nutzte ich einen kleinen schicken DELL T20 Server (Quad Core Xeon, 32 GB ECC Registered RAM, 250 GB SSD, 500 GB SSD und 2 x 4 TB SATA).

Doch nun ist der kleine am Ende seines Ausbaus – deswegen habe ich mich entschieden einen dickeren Server zu holen, der mehr Upgrademöglichkeiten bietet.

Dazu habe ich mir einen schicken HP geholt mit folgender Ausstattung:

  • HP Server
  • 2 x Quad Core Xeon
  • upgrade von 16 auf 32 GB ECC Registered RAM
  • 2 x 146 GB SAS HDD
  • SmartArray P410i Controller
  • Dual GBit LAN
  • Redundantes Netzteil

Aufrüstmöglichkeiten die der Server bietet:

  • Bis insgesamt 25 HDDs
  • Bis 192 GB RAM (12 Bänke)
  • 3 PCIe Steckplätze

Folgende Erweiterungen habe ich schon vorgenommen:

  • Einbau einer 2 TB SATA HDD
  • Einbaue einer 500 GB SSD
  • Upgrade auf 64 GB ECC Registered RAM
  • iLO2 Advanced Lizenz gekauft
  • Windows 2012 R2 Standard Lizenz
  • BBU (Battery Backup Unit – Akku für den Controller)

Heute fange ich schon mal an, die ersten Umstellungen vorzubereiten.

Ich halte euch auf dem laufenden 🙂 …

Update:

Leider verbrauch der „große“ aber auch eine Menge mehr Strom als der „alte“ Server. Während der sich mit ca. 50W begnügte, verbrauch der „neue“ Satte 230W.

Das sind bei meinem Stromtarif ein Unterschied von knapp 9€ zu 40€ im Monat :(.

Ein paar Überlegungen zum Stromverbrauch wären:

  • Benötigt man die 2. CPU wirklich (ca. 60W)?
  • Benötigt man das 2. Netzteil (ca. 10W)?
  • Reicht auch das „Stromsparende“ Serverprofil (im iLO oder Bios einzustellen, dann haben alle Kerne jedoch nur 1.6 GHz statt 2,67 – ca. 30W)?
  • Weniger große statt mehrere kleine Platten, SSD statt herkömmliche Platten (normale Platte ca. 6W, SSD nur ca. 2W).

SBS: Internes Zertifikat abgelaufen, wie erneuern?

Obwohl Zertifikate sehr günstig mittlerweile zu bekommen sind (z.B. Thawte 3 Jahres Zertifikat für 99€ inkl. MwSt.) verwenden einige Kunden doch lieber das vom SBS selber erstellte Zertifikat.

Dieses läuft noch alle 2 Jahre ab.

Um wieder eine neues ausgestellt zu bekommen, muss einfach der Assistent „Internetadresse einrichten“ ausgeführt werden in der Small Business Server Konsole (Netzwerk > Konnektivität > Internetadresse einrichten).


RasPi überwachen

Um einen Raspberry PI zu überwachen gibt es eine schicke kleine Webgut, die Info über den aktuellen Status gibt.

Hier ein Auszug aus http://www.ollis-place.de/category/anleitungen/

 

Wenn man den Raspberry Pi als Server laufen hat, ist es gut zu wissen wie es dem Kleinen geht bzw. was dieser gerade macht. dafür gibt es einige Tools, manche brauchbar, manche eher weniger. Das einfachste Programm für diesen Zweck ist Raspcontrol. Das kleine Tool gibt Informationen über den Status des Raspberry Pi wie RAM und Speicherauslastung, aktuelle Temperatur und Status über einige Services über eine Webinterface aus. Ein Webserver mit PHP wird benötigt, den wir ja bereits haben.

Als erstes benötigt man den Git Clienten um Software direkt vom GitHub runterzuladen.

sudo apt-get install git

Danach holen wir uns Raspberry Control von GitHub ins Serververzeichnis

cd /var/www

sudo git clone https://github.com/Bioshox/Raspcontrol.git

Raspberry Control benötigt einen Benutzer mit dazugehörigen Passwort. Beides muss man erstellen und in einer Konfigurationsdatei abspeichern.

Verzeichnis erstellen:

sudo mkdir /etc/raspcontrol

öffnen die Konfigurationsdatei

sudo nano /etc/database.aptmnt

und fügen einen Benutzer sowie ein Password hinzu

{
"user":       "IhrNutzername",
"password":   "IhrPasswort"
}

Nun kann man Raspberry Control per Browser aufrufen.

 

 

Originalartikel: http://www.ollis-place.de/category/anleitungen/


Keine Anmeldung an Windows Server mit OSX Mavericks Client

Die Clients verwenden die neue SMB 2.0 Version von Apple, diese macht in manchen Szenarien Probleme (das anmelden schlägt fehl, obwohl Zugangsdaten definitiv richtig sind) – ein umschalten auf CIFS hilft hier.

Somit statt CMD + K mit cifs://ip/freigabe statt smb://ip/freigabe .

Weitere Infos hier.