Medifox Übernahme vom anderen System

Medifox Übernahme vom anderen System

Wenn Medifox umgezogen werden muss, auf einen anderen Server ist die Vorgehensweise wie folgt:

  • Betriebssystem installieren, lizensieren, aktivieren und Updaten
  • Hostname und IP/LAN konfigurieren
  • Am AD einrichten oder als DC einrichten
  • Daten an ihre Originalen stellen kopieren (z.B. C:\Medifox, C:\Programm Files (x86) und C:\Programdata), danach Rechte anpassen und Ordner C:\Programdata\Medifox\<Versionsnummer>\Mandant01\Dokumente Freigeben.
  • Wenn als Terminalserver installiert werden soll, dann bitte die Rolle installieren und die weiteren Anwendungen in einer privilegierten Shell „change user /install“ ausführen
  • Installation aktueller SQL Express Server (z.B. Stand 17.12.2015 SQL 2012 freigegeben, Instanzname MEDIFOX, gemichter Modus), danach die Datensicherung (*.bak) zurücksichern (vorhandene Dateien überschreiben aktivieren)
  • Versionskontrolle starten
  • Sollte der Lizenzdienst nicht installiert sein, wird dieser installiert – zu der Zeit muss eine Internetverbindung vorhanden sein und der Lizenzserver von Medifox erreichbar sein, dann diesen Server aktivieren
  • Anschließend unter Konfigurieren die Pfade anpassen
  • Zu guter letzt dann noch in der Versionskontrolle alle Verweise auf den alten Server löschen und neu einbinden (z.B. Datenbank, GPS Dienste, Anwendung usw.), sollte ein rotes Ausrufezeichen sein bei einem Rechner ohne Namen dann aktivieren und installieren wählen.
  • Wenn es eine Terminalserver Installation war, dann wieder in einer privilegierten Shell „change user /execute“ aktivieren
  • Medifox auf allen Rechner Wieder neu installieren

Nun sollte Medifox funktionieren.

Hinweis SQL:

Sollte der Server ein aktuellerer Windows Server sein und gleichzeitig DC, dann wird die Installation fehlschlagen mit einer Meldung wie „Probleme beim Verbinden zum Wiederherstellungshandle“ oder ähnlich. Dann einfach die Installation neu starten und in der Installation keine Systemkonten verwenden, sondern AD Konten die entsprechende Rechte haben verwenden.

Ich habe zur Installation verwendet:

  • Windows Server 2012 R2
  • SQL 2012 64 Bit (einzeln)
  • SQL 2012 Management Studio (einzeln)

Update 24.1.2017:

Sollte eine verteilte Installation vorhanden sein, oder Medifox auf einem anderen System installiert werden müssen so starten Sie bitte die Versionsverwaltung auf dem Hauptserver. Dann vom Client auf den Hauptserver über das Netzwerk in die „Medifox Installer“ Freigabe das „Medifox Versionsverwaltung“ VB-Script starten.

Sollte der Server/Client dort schon vorhanden sein und dennoch nicht funktionieren, so gehen Sie bitte neben dem Client auf Löschen und installieren erneut.

Sollte der Server ein Terminalserver sein, so vergessen Sie bitte nicht vorher „change user /install“ und nach der Installation wieder „change user /execute“ auszuführen.


SBS 2011 Auslastung zu hoch

Wenn ein SBS 2011 zu viel Ram verbraucht und kaum noch RAM für Anwendungen verfügbar sind, kann der Speicher denn der Server verbraucht eingegrenzt werden (obwohl laut Microsoft dies nicht nötig ist).

Exchange 2010:

ADSIEdit.msc öffnen und unter Configuration > Services > MS Exchange > First Organisation > Administrative Groups > Exchange Administrative Groups >Servers > „Servername“.

Dann unter Information Store rechte Maustaste und die Werte msExchESEParamCacheSizeMin und msExchESEParamCacheSizeMax einstellen. Dazu GB x 1024 x 1024 / 32 einstellen. (Anm.: Bei Meyer musste ich auch noch msExchESEParamCacheSize – wie …Max –  angeben, da sonst der RAMverbrauch nicht stieg).

Dann Informationstore neustarten.

Weitere Infos unter: http://www.pcxpress.de/pcxblog-ein-blog/item/sbs-2011-exchange-2010-store-exe-ram-beschraenken

 

WSUS DB:

SQL Mangementstudio öffnen (mit rechter Maustaste als Administrator) > Datenbankmodul auswählen > Als Quelle \\.\pipe\mssql$microsoft##ssee\sql\query auswählen und öffnen.

Dann in den Servereigenschaften unter dem Registerrreiter Arbeitsspeicher denn Ram auf 256 MB anpassen.

Danach den Dienst neustarten.

Weitere Infos unter: http://blog.mpecsinc.ca/2011/07/sbs-2011-wsus-sql-memory-usage-is-very.html

 

Andere Datenbanken:

Wie zuvor, jedoch dann einfach die entsprechende Datenbank auswählen (z.B. Acronis, Backup Exec, Sharepoint, SBSMonitoring, ScanMail usw.).

 

DNS verbraucht zu viel RAM:

Der Verbrauch des RAMs gestaltet sich nach Anzahl der CPUs. Weiterhin macht der Server ca. 2500 (IPv4) und wenn benötigt weitere 2500 Sockets (IPv6) auf – dies so vor Spoofing schützen. Wird der Server jedoch nur im LAN benötigt, braucht der Server nicht so viele Ports. Dann kann man mit „dnscmd /Config /SocketPoolSize 1000“ den Verbrauch eindämmen.

Weitere Infos: https://www.gservon.de/microsoft-dns-server-benotigt-zu-viel-arbeitsspeicher

 

Zur Kontrolle unter Computerverwaltung > Leistung einen benutzerdefinierten Plan erstellen (System als Basis) und diesen jede Stunde laufen lassen (begrenzen z.B. auf 5 Minuten).

Später können diese dann verglichen werden, wichtig sind RAM, CPU und Datenträger (Anzahl Warteschlangenlänge, darf max 1 x Anzahl Spindeln sein).

 

Um Netzwerkstabilität zu steigern, könnte noch ein weitere DC mit DNS eingesetzt werden (DHCP dann anpassen, das dieser auch verwendet wird).

 

UPDATE:

Bei Meyer hatte ich wieder Probleme nach einer Weile, nach der Kontrolle mit Perfmon stellt sich heraus das zum einen die Exchange DB und zum anderen die SBS-Monitoring DB zu hohe Festplatten I/O machten. Den Exchange habe ich ausgegliedert (geht auch bei SBS, jedoch weitere Lizenzen erforderlich) und die Datenbank für den SBS-Monitoring habe ich auf Manuell gestellt sowie den SBS Manager Dienst.