Monatliche Archive: August 2018

Günstige oder gar kostenlose Software für den Clientbetrieb

Affinty Photo Editor:
Professionelles Bildbearbeitungsprogramm mit riesigen Funktionsumfang. Bietet annähernd so viele Optionen wie Photoshop – jedoch ohne Abo. Kauf für 55€ mit lebenslangem Updaterecht und Recht auf so vielen Rechner wie gewünscht zu installieren. Manchmal bekommt man das Programm auch für 38€ wenn es im Angebot ist. Sehr zu empfehlen ist auch das gebundene Buch, welches in die Nutzung einweist. Das Programm gibt es für Mac, Windows und iPad.

GIMP:
Kostenlose Bildbearbeitung mit einem großen Funktionsumfang. Ich selber komme mit Affinity besser zurecht.

Darktable:
Bildverwalter und RAW-Konverter welcher auf Grundlegende Bildbearbeitungsfunktionen anbietet. Das Programm ist kostenlos und für Windows, Linux und Mac zu haben.

Libre Office:
Komplettes Office Paket welches es kostenlos für Windows, Mac und Linux gibt.

Office 365:
Ja, ihr habt richtig gelesen – Office 365 unter günstige Lösungenen! Es ist immer eine Frage wie man es nutzt. Wenn es Privat genutzt wird und auf 5 Rechnern benötigt wird, kann man Office pro Monat und Rechner für ca. einen Euro haben. Dazu nimmt man das Office 365 Home für 5 Rechner, welches dann 10€ im Monat kostet bzw. 99€ im Jahr, jedoch kauft ihr das dann nicht bei Microsoft, sondern die Voucher Karten bei Amazon (achtet bitte auf Echtheit, derzeit um die 73€ – oft jedoch Rabattiert, so gab es diese am Blue Monday für 66€ inkl. einer Microsoft Mouse).

mRemoteNG:
Ein einfaches Windows Tool, das auch unter Windows 10 läuft. Es kann RDP, SSH, Telnet, Webseiten usw. integrieren und stellt die Ansicht in Tabs dar.


Kostenlose Software für den Server- bzw. Netzwerkbereich

Viele Softwareprodukte, die ich einsetze sind entweder kostenlos oder zumindest für den Privateinsatz kostenlos.

Diese Software stelle ich hier vor:

Sophos UTM:
Professionelle Firewall welche Web- und Emailfilter bietet sowie VPN und alles dies mit einem Umfangreichen Reporting. Die Homeversion ist bis zu 50 IP Adressen frei.

VMWare ESXI Server:
Host zum virtualisieren von Servern, mittlerweile mit einer Webgui zur Administration.

VMWare vSphere Converter:
Tool zum convertieren von Physichen oder virtuellen Servern in eine ESXI Umgebung.

Veeam Windows Agent:
Kostenlose Software um Physische Windowsserver zu sichern. Unterstützt werden Zeitgesteuerte Inkrementielle- sowie Vollsicherungen und Emailnotifications. Gesichert werden kann auf Netzlaufwerken, USB Platten und auch Veeam Backup Repositories. Es gibt auch eine kostenlose Version für Linux und virtuelle Umgebungen.

PRTG Monitoring:
Monitoring und Alarminglösung, monitort über SNMP oder Native (Powershell, Webrequest usw.). Es können auch grafische Visualisierungen eingerichtet werden (siehe mein Monitoring). Es gibt eine Webversion und Apps welche gar die Apple Watch unterstützen. 100 Sensoren sind frei, womit man schon sehr weit kommt.

Docusnap:
Inventarisierungssoftware, welche Netzwerke inventarisiert und Dokumentiert. Es können auch Pläne und Reports erstellt werden (sogar Zeitbasiert). Bis zu 20 Rechnern kann die Software kostenlos genutzt werden.


VCSA Appliance direkt einrichten (ohne ClientintegrationPlugin)

Ich wollte auf einem Host die VMWare VCenter Server Appliance einrichten – jedoch machten die ClientintegrationPlugins Probleme und ließen sich nicht installieren.

Da ich mich nicht lange mit der Problematik herumschlagen wollte, habe ich mich dazu entschlossen die VM direkt einzurichten.

Dazu habe ich auf einem Windowsrechner das ISO runtergeladen und gemountet. Anschließend habe ich den VSphere Client geöffnet und habe dann unter File > Deploy OVF Template die VM Datei geöffnet (CD Laufwerk:\VSCA > Alle Dateien anzeigen > vmware-vcsa auswählen).

Diese Datei dann einrichten aber noch nicht starten.

Nachdem der Assistent durch ist, in die Eigentschaften der VM und kontrollieren ob die LAN Zuordnung richtig ist.

Am besten dann auch schon mal wenn benötigt direkt den Autostart einrichten.

Vor dem starten der VM kurz einen DHCP einrichten wenn noch keiner eingerichtet sein sollte (ich habe dazu in der Firewall kurz einen DHCP erstellt und gestartet, sobald der nicht mehr benötigt ist, dann wieder deaktiviert – sollte kein anderer DHCP vorhanden sein, richte ich ein das direkt die richtige Adresse verwendet wird).

Wenn dann die VM gestartet wird, sieht man nach kurzer Zeit die IP Adresse, die die VM bezogen hat. Wenn man dann in der Console sieht, das die VM durchgestartet ist, können Sie in der Console ein Root Kennwort vergeben und anschließend mit dem Webbrowser fortfahren und die VCSA weiter einrichten (https://IP:5480).

Hinweis: Sollte „nur“ die Installation  des ClientIntegration-Plugins fehlgeschlagen sein, versuchen Sie die aktuellere Version unter http://vsphereclient.vmware.com/vsphereclient/VMware-ClientIntegrationPlugin-6.5.0.exe zu verwenden).

Update: Sollten Sie die VCSA 6.0 U3 installieren und das Problem haben, das sich die ClientIntegration-Services nicht installieren lassen sollten – laden Sie bitte statt der VCSA 6.0 U3 die Version U2 herunter und installieren diese – später können Sie diese dann aktualisieren.