Beruflich arbeite ich viel mit den Sophos (vorher Astaros) Firewalls. Diese sind sehr flexibel und komfortabel.

Seit langer Zeit gibt es von der Lösung die sogenannte „Homeversion“. Diese ist auf maximal 50 Adressen beschränkt und bietet fast alle Features wie die großen Boxen wie:

  • Firewall
  • Intrusion Detection
  • Webkontrolle (Adressen sperren, Downloads mit Virenscannern prüfen usw.)
  • Emailkontrolle (Spamfilter, Adressenfilter, Blacklistfilter, Attachmentblocker und Virenscanner)
  • Webserverpotection (Webserver schützen)
  • VPN Gateway
  • Userportal (mit Konfigurationsoberfläche für iOS Geräte)

Natürlich wollte ich das ganze auch auf einer eigenen Hardware laufen lassen und diese sollte auch Stromsparend sein.

Ich habe mich dazu für folgende Hardware entschieden:

  • Intel D2500CCE (Intel Atom Dual Core 1,86 GHz, Dual Gigabit LAN)
  • MS Tech MC20-ITX Gehäuse mit 60W externem Netzteil.
  • 2 x 2 GB Samsung DDR3 Speicher (Notebook Speicher)

Das Gerät läuft einwandfrei und mit allen benötigten Optionen (fast alles aktiviert und eingerichtet) hat es im Schnitt so um die 10% Last, maximal in der Spitze kurzzeitig bis zu 40%.

Der Stromverbrauch liegt bei ca. 22W.

Dazu sind noch 12 Virenschutz Lizenzen vorhanden, diese habe ich auf meine Windows Clients installiert, auf den Macs laufen die kostenlosen Sophos Virenscanner für Mac. Weiterhin werden die Downloads gescannt und auch die Emails (auch mit Spamschutz).

Genial sind auch die Auswertungsoptionen – z.B. der Daily Report oder die Webusage-Auswertung. Damit konnte ich schon so manches großes Fragezeichen klären. Früher hatte ich z.B. über 300 GB Traffic im Monat, diese waren aber sehr schnell gefunden und abgestellt.

Das Board hat um die 68€ gekostet + 7€ Versand und das Gehäuse auch 65€ + 5€ Versand. HDD und RAM hatte ich noch vorhanden. Somit belaufen sich die Hardwarekosten in meinem Falle um die 145€, Platte und RAM würden sonst so um die 50€ kosten, somit wäre man mit unter 200€ dabei.