Kategorie: ESXI

ESXI 6.5: Hostname ändern und neues Zertifikat generieren

Der Hostname kann einfach über die Webgui geändert werden unter Admingui > Netzwerk > TCP/IP Stack > Standard TCP/IP Stack > Bearbeiten.

Damit das Zertifikat jedoch den neuen Namen aufweist, muss man sich auf der Shell vom ESXI (dazu die Dienste unter Server > Aktionen > Dienste > SSH aktivieren auswählen und per SSH Client wie z.B. Putty verbinden) einloggen und mit dem folgenden Befehl ein neues Zertifikat generieren:

/sbin/generate-certificates

Quelle: http://www.ntweekly.com/2017/02/22/how-to-change-an-esxi-6-5-hostname-using-the-web-client/

Informationen falls sie ein vorhandenes iLO anpassen könnten finden hier.


ESXI Fehler: Arbeitsspeichergrenzwert akzeptiert nicht den negativen Wert

Der ESXI 6.5 hat nur noch ein Webinterface – so das man nicht mehr auf einem FAT Client ausweichen kann, wenn man Probleme mit der Webgui haben sollte.

Leider kommt es oft vor, das wenn man eine VM Konfiguriert einem der folgende Fehler die Konfiguration verweigert:

Arbeitsspeichergrenzwert akzeptiert nicht den negativen Wert

Ich habe dies oft wenn ich den Firefox verwende und eine VM Wiedergabe und dann über diese dann die Einstellungen öffnen möchte.

Bisher konnte ich das Problem immer lösen, wenn ich folgendes ausführte – manachmal half das direkt, manchmal muss ich jedoch auch den nächsten Schritt ausführen:

  • VM Fenster und Eigenschaften schließen, öffnen der Eigenschaften durch rechte Maustaste auf den VM Namen.
  • Aktualisieren des Browser inklusive neuanmelden – dabei jedoch achten, das man die Übersicht aufruft und nicht wieder direkt die VM.
  • Als letzten Weg hatte ich dann eben eifach einen anderen Browser zu verwenden (z.B. Chrome oder Edge).


Veeam: Emailbenachrichtigung für Veeam Backup Agent for Linux

Während der Backup Agent for Windows Emailbenachrichtigungen unterstützt gibt es diese leider nicht bei dem Agent for Linux.

Doch da ein Linux Server Mail und Scripte unterstützt ist es möglich mit einigen wenigen Handgriffen dies nachzurüsten.

Als Ausgangsbasis habe ich ein Debian 8 Server der als Webserver eingerichtet ist.

Solltet ihr einen virtuellen Server haben, erstellt am besten erst einen Snapshot – später könnt ihr diesen wieder bereinigen. Solltet ihr keinen virtuellen Server haben, so erstellt bitte erst eine Vollsicherung.

Wenn dies geschehen ist können wir mit der Exim installation loslegen:

Ich habe diese Anleitung verwendet.

Danach wird nun die Notifcation eingerichtet wie hier beschrieben.

Das habe ich wie folgt in einer Shell mit Root Rechten erledigt (su oder sudo vor jeden Befehl):

cd /etc/veeam

mkdir scripts

wget http://www.grufo.com/veeam_mail.sh.txt

wget http://www.grufo.com/veeam_mail_template.html

mv veeam_mail.sh.txt veeam_mail.sh

Mit VI oder NANO dann die veeam_mail.sh anpassen und editieren.

Wenn das erledigt ist, dann in den Backupjob Advanced Settings das Script als Post-Script eintragen.

Vielen Dank den Autoren Markus Mannshardt und Manfred Larcher für ihren Aufwand und das zur Verfügung stellen :).

Quellen:


Veeam: Sicherung auf USB Festplatte

Veeam kann auf vielen Medien sichern – unter anderem auch auf USB. Hier bietet sich an eine USB Festplatte an dem Host anzubringen (bitte darauf achten das ein entsprechender USB 3.0 Port verwendet wird). Dann wird in der VM ein USB 3.0 Port eingerichtet und ein Weiteres USB Gerät (nachdem die Platte angeschlossen wurde, wird diese dann angezeigt und kann dann entsprechend ausgewählt werden.

Alternativ kann man auch an einem NAS eine Platte verbinden, welche dann als Netzwerkfreigabe eingerichtet wird.

Diese Platte wird dann in Veeam unter Backup & Replication > Backup Infrastructure > Backup Repository eingerichtet (entweder als Netzwerkshare oder als lokale Platte – je nachdem wie diese freigegeben ist).

In den Eigenschaften sollte dann unter Repository > Advanced > This repository is backed by rotated hard drives aktiviert sein.

Danach sollte für die Sicherung ein eigener Job eingerichtet werden (hier kann ein existierender gecloned werden und das Ziel sowie die Zeit angepasst werden).

Die Retentionpolicy sollte auf 1 eingestellt werden (unter Storage – wenn z.B. nur ein Job aufbewahrt werden soll und die Platte nicht Volllaufen soll).

Hierbei gilt zu beachten, das die Retentionpolicy erst nach der Sicherung greift – sollte die USB Festplatte zu wenig Platz haben, muss man sich behelfen und kann z.B. ein Script hinterlegen welches ohne Rückfrage die vorhandene Sicherung löscht (einzustellen in den Jobeigenschaften unter Storage > Advanced > Scripts > Run the followinf script before the Job).

Veeam startet erst nachdem das Script durchgelaufen ist. Hierbei gilt jedoch zu beachten, das wenn die Sicherung fehlschlägt, auch das vorherige Backup weg ist!


ESXI/Veeam: Failed to create Snapshot

Um Linuxserver sowie in virtuellen als auch in physischen Umgebungen zu sichern bietet Veeam den kostenlosen Backup Agent für Windows sowie für Linux an.

Diesen hatte ich auf einen virtuellen Debian Server eingesetzt – hatte jedoch das Problem, das die Sicherungen nicht liefen, da anscheinend der Snapshot nicht erstellt wurde.

Der Fehler lautete:

[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| WARN|Failed to get used space on device [sda5].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|       Partition sda5, size: 4393533440, used: 4393533440.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|     Used space: 59995000832.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|     Overall data size used: 59995000832.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|   Taking snapshot.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    |     [SessionLog][processing] Creating volume snapshot.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|     Adding disk backup object into snapshot set. Disk: [sda].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|       Request to snapshot device: [8:1].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|       Request to stop tracking device: [8:0].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| WARN|Method invocation was not finalized. Method id [1]. Class: [lpbcorelib::interaction::ISnapshotOperation]
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| ERR |Child execution has failed. Exit code: [1].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to execute [modprobe].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |Failed to load module [veeamsnap] with parameters [zerosnapdata=1 debuglogging=0].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to finish snapshot creation process.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to execute method [1] for class [lpbcorelib::interaction::proxystub::CSnapshotOperationStub].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to invoke method [1] in class [lpbcorelib::interaction::ISnapshotOperation].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |An exception was thrown from thread [140310290929408].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| ERR |Failed to execute thaw script with status: fail.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    |     [SessionLog][error] Failed to create volume snapshot.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|   Taking snapshot. Failed.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| BackupJobPerformer: Creating backup. Failed.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    | [SessionLog][error] Failed to perform backup.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    | [SessionLog][error] Child execution has failed. Exit code: [1].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    | [SessionLog][error] Failed to load module [veeamsnap] with parameters [zerosnapdata=1 debuglogging=0].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    | [SessionLog][error] Processing finished with errors at 2018-01-18 15:37:38 CET.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| ERR |Child execution has failed. Exit code: [1].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to execute [modprobe].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |Failed to load module [veeamsnap] with parameters [zerosnapdata=1 debuglogging=0].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to finish snapshot creation process.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to execute method [1] for class [lpbcorelib::interaction::proxystub::CSnapshotOperationStub].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to create volume snapshot.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |Backup job has failed.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |An exception was thrown from thread [140310290929408].
[18.01.2018 15:37:38] <140310336378752>        |   Closing socket device.
[18.01.2018 15:37:38] <140310336378752> lpbcore| LpbManSession: Processing commands. ok.
[18.01.2018 15:37:38] <140310336378752>        | Closing socket device.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| JOB STATUS: FAILED.

Die Lösung bekam ich dazu aus dem Veeam Forum, wo ich mich mit dem Problem hinwandte.

Das Problem war, das die „Linux-Headers“ fehlten und somit das Modul nicht genutzt werden konnte. Eine nachinstallation dieser löste das Problem (in einer Shell mit Root-Rechten oder mit sudo):

apt-get install linux-headers-$(uname -r)
apt-get remove veeam
apt-get install veeam

Nun läuft die Sicherung:

Quelle: https://forums.veeam.com/veeam-agent-for-linux-f41/backup-failed-failed-to-create-snapshot-t48163.html


Netzwerk Monitoring mit PRTG

Hier der Status meines Hausnetzes in Echtzeit:


VMWare: VM mit vSphere Converter verschieben ohne VCENTER

Kategorie: ESXI , Support

Sollte das VCENTER bzw. VCSA nicht erreichbar sein und man muss einen Server virtualisieren (z.B. den VCENTER Server nach einem Startproblem) so kann man dennoch mit ein paar Handgriffen dies vollziehen.

Voraussetzung ist jedoch das man auf einen der angebunden Hosts noch direkt kommt.

Dazu mit SSH auf den Host direkt und die folgenden Befehle aufrufen:

/etc/init.d/hostd stop
/etc/init.d/vpxa stop
/etc/init.d/hostd start

Nach der Virtualisierung dann wieder den Dienst starten mit:

/etc/init.d/vpxa start

Weitere Informationen: http://theether.net/kb/100213


ESXI: VM optimieren

Kategorie: ESXI , Server

Bestimmte VMs wie Exchange-, Datenbank- oder Terminalserver benötigen viel Performance.

Hier holt man mit ein paar Anpassungen in den VMs mehr heraus:

VMXNet 3 Netzwerkadapter:

Der VMXNet Adapter ist ein paravirtualisierter Netzwerkadapter, dieser ist performanter als alle anderen virtualisierten Adapter, da er die Befehle direkt an den Netzwerkkontroller durchreicht.

Dieser kann während der Installation schon „eingesteckt“ sein, Treiber werden jedoch erst durch die VMWare Tools installiert.

Hinweis zum Thema Netzwerk: Mittlerweile kann man beliebige MAC Adressen verwenden, und muss nicht mehr wie früher vorgegeben einen bestimmten Teil verwenden – dies ist z.B. Interessant, wenn man einen Server virtualisiert welcher vorher einen Lizenzserverdienst bereitstellt der die MAC Adresse auswertet.

Paravirtualisierung SCSI Adapter:

Paravirtualisierte SCSI Adapter reichen ihre Befehle direkt an den Controller durch und gehen nicht über den Umweg der Virtualisierung.

Am einfachsten geht dies, wenn schon das Windows-Betriebssystem und die VMWare Tools installiert sind. Dann einfach im laufenden System einen solchen Adapter wie folgt hinzufügen:

Verwaltungskonsole > entsprechende VM auswählen > rechte Maustaste > Einstellungen bearbeiten > Anderes Gerät hinzufügen > SCSI-Controller > Beim Controller VMWare Paravirtual auswählen und speichern.

Anschließend in Windows neue Hardware suchen lassen (Win + R > devmgmt.msc) und sicherheitshalber die VM einmal durchstarten. Danach die VM herunterfahren und wieder in den Einstellungen die Festplatte dem neuen Controller zuordnen.

RAM direkt zuweisen:

Der Umweg über die Festplatte ist wesentlich langsamer als der Zugriff direkt auf den Speicher. Bei Servern, die große Speichermengen verwalten (z.B. Exchange oder Datenbank) bietet es sich an, diesen großen Speicher zuzuweisen und dann unter Windows das Auslagern zu deaktivieren (Arbeitsplatz > rechte Maustaste > Erweiterte Systemeinstellungen > Register Erweitert > Abschnitt Leitung Button Einstellungen > Register Erweitert > Virtueller Arbeitsspeicher > Button Ändern > Keine Auslagerungsdatei).

Doch auch der ESXI nutz Festplatten zum Swappen (Auslagern). Dies deaktivieren Sie in dem Sie in der Verwaltungskonsole > entsprechende VM auswählen > rechte Maustaste > Einstellungen bearbeiten > Arbeitsspeicher > Hacken bei „Gesamten Gastarbeitsspeicher reservieren“ setzen.

 


HP Flexnetworks 5130 Switch konfigurieren

Vorbereitungen:

Sie sollten das Serielle Consolen Kabel vorliegen haben und an dem Switch angebunden haben.

Sollte ihr Laptop kein Com Port besitzten, so können Sie einen USB2COM Adapter verwenden, ich habe an meinem Surface Pro einen Digitus Adapter mit Windows 10 verwendet (Achtung: Denn Treiber über Windowsupdates aktualsieren und danach den Rechner neustarten, sonst funktionierte das zuvor nicht bei mir). Nachdem der Adapter einwandfrei ohne Hinweise in Windows eingerichtet ist, sollten Sie im Geräte Manager ebenfalls schauen welcher Comport benutzt wird.

Weiterhin sollten sie z.B. Putty runtergeladen haben.

Beginn:

Verbinden Sie ihr Laptop mit dem Switch und öffnen Sie Putty. Sollten Meldungen kommen, das die automatische Konfiguration fehlgeschlagen ist, dann drücken Sie STRG + C.

Wir konfigurieren nun dem Default VLAN eine IP:

system-view
display vlan 1
interface vlan-interface 1
ip address 192.168.1.99 255.255.255.0
save

Nun aktivieren wir den Webserver und richten diesen ein:

system-view
ip http enable
ip https enable
local-user admin
authorization-attribute user-role network-admin
password simple PASSWORT
save

Nun können wir im Webinterface uns anmelden und das VLAN einrichten:

Dazu im Webbrowser (am besten IE, ich hatte mit FF und Chrome Probleme) anmelden mit der oben angegeben Adresse und Zugangsdaten.

Danach unter Network > VLAN > Oben rechts Plus-Zeichen und dann eine VLAN ID eingeben.

Dann unter Network > Interfaces > Auf das Interface rechts den Pfeil.

Ich habe dort z.B. bei einem Port von Link Type Access auf Hybrid umgestellt (damit der Port mehreren VLANs zugeordnet werden kann) und bei PVID denn Wert gelöscht sowie bei Untagged das Default VLAN 1 hinzugefügt und bei Tagged dann beispielsweise 1003.

Anschließend testen und wenn ok, dann auf Speichern oben klicken.