Veeam: Emailbenachrichtigung für Veeam Backup Agent for Linux

Veeam: Emailbenachrichtigung für Veeam Backup Agent for Linux

Während der Backup Agent for Windows Emailbenachrichtigungen unterstützt gibt es diese leider nicht bei dem Agent for Linux.

Doch da ein Linux Server Mail und Scripte unterstützt ist es möglich mit einigen wenigen Handgriffen dies nachzurüsten.

Als Ausgangsbasis habe ich ein Debian 8 Server der als Webserver eingerichtet ist.

Solltet ihr einen virtuellen Server haben, erstellt am besten erst einen Snapshot – später könnt ihr diesen wieder bereinigen. Solltet ihr keinen virtuellen Server haben, so erstellt bitte erst eine Vollsicherung.

Wenn dies geschehen ist können wir mit der Exim installation loslegen:

Ich habe diese Anleitung verwendet.

Danach wird nun die Notifcation eingerichtet wie hier beschrieben.

Das habe ich wie folgt in einer Shell mit Root Rechten erledigt (su oder sudo vor jeden Befehl):

cd /etc/veeam

mkdir scripts

wget http://www.grufo.com/veeam_mail.sh.txt

wget http://www.grufo.com/veeam_mail_template.html

mv veeam_mail.sh.txt veeam_mail.sh

Mit VI oder NANO dann die veeam_mail.sh anpassen und editieren.

Wenn das erledigt ist, dann in den Backupjob Advanced Settings das Script als Post-Script eintragen.

Vielen Dank den Autoren Markus Mannshardt und Manfred Larcher für ihren Aufwand und das zur Verfügung stellen :).

Quellen:


ESXI/Veeam: Failed to create Snapshot

Um Linuxserver sowie in virtuellen als auch in physischen Umgebungen zu sichern bietet Veeam den kostenlosen Backup Agent für Windows sowie für Linux an.

Diesen hatte ich auf einen virtuellen Debian Server eingesetzt – hatte jedoch das Problem, das die Sicherungen nicht liefen, da anscheinend der Snapshot nicht erstellt wurde.

Der Fehler lautete:

[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| WARN|Failed to get used space on device [sda5].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|       Partition sda5, size: 4393533440, used: 4393533440.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|     Used space: 59995000832.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|     Overall data size used: 59995000832.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|   Taking snapshot.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    |     [SessionLog][processing] Creating volume snapshot.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|     Adding disk backup object into snapshot set. Disk: [sda].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|       Request to snapshot device: [8:1].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|       Request to stop tracking device: [8:0].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| WARN|Method invocation was not finalized. Method id [1]. Class: [lpbcorelib::interaction::ISnapshotOperation]
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| ERR |Child execution has failed. Exit code: [1].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to execute [modprobe].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |Failed to load module [veeamsnap] with parameters [zerosnapdata=1 debuglogging=0].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to finish snapshot creation process.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to execute method [1] for class [lpbcorelib::interaction::proxystub::CSnapshotOperationStub].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to invoke method [1] in class [lpbcorelib::interaction::ISnapshotOperation].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |An exception was thrown from thread [140310290929408].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| ERR |Failed to execute thaw script with status: fail.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    |     [SessionLog][error] Failed to create volume snapshot.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore|   Taking snapshot. Failed.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| BackupJobPerformer: Creating backup. Failed.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    | [SessionLog][error] Failed to perform backup.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    | [SessionLog][error] Child execution has failed. Exit code: [1].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    | [SessionLog][error] Failed to load module [veeamsnap] with parameters [zerosnapdata=1 debuglogging=0].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> vmb    | [SessionLog][error] Processing finished with errors at 2018-01-18 15:37:38 CET.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| ERR |Child execution has failed. Exit code: [1].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to execute [modprobe].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |Failed to load module [veeamsnap] with parameters [zerosnapdata=1 debuglogging=0].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to finish snapshot creation process.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to execute method [1] for class [lpbcorelib::interaction::proxystub::CSnapshotOperationStub].
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |--tr:Failed to create volume snapshot.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |Backup job has failed.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| >>  |An exception was thrown from thread [140310290929408].
[18.01.2018 15:37:38] <140310336378752>        |   Closing socket device.
[18.01.2018 15:37:38] <140310336378752> lpbcore| LpbManSession: Processing commands. ok.
[18.01.2018 15:37:38] <140310336378752>        | Closing socket device.
[18.01.2018 15:37:38] <140310290929408> lpbcore| JOB STATUS: FAILED.

Die Lösung bekam ich dazu aus dem Veeam Forum, wo ich mich mit dem Problem hinwandte.

Das Problem war, das die „Linux-Headers“ fehlten und somit das Modul nicht genutzt werden konnte. Eine nachinstallation dieser löste das Problem (in einer Shell mit Root-Rechten oder mit sudo):

apt-get install linux-headers-$(uname -r)
apt-get remove veeam
apt-get install veeam

Nun läuft die Sicherung:

Quelle: https://forums.veeam.com/veeam-agent-for-linux-f41/backup-failed-failed-to-create-snapshot-t48163.html


Boot Camp sichern

Kategorie: OSX , Support

Um eine Windows Boot Camp Partition zu sichern auf einem Mac OSX kann man das kostenlose Tool „Boot Camp Backup“ von Paragon verwenden.

 

Download unter: http://www.paragon-software.com/home/bootcamp-backup/


Robocopy Migrationsbeispiel

Ausführender Benutzer in die Gruppe der „Backup Operatoren“.

Dann Batch-Datei wie folgt:

robocopy /MIR /EFSRAW /W:1 /R:1 /B \\server\e$ d:\ /XD "ausnahmeordner1" "ausnahmeordern2" /V /NDL /NFL /log:sync.log
pause

Onlinebackup: Beispiel Kunde Meyer

 

Bildschirmfoto 2015-01-14 um 14.52.49

Voraussetzungen:

Der Kunde möchte seine Daten von mehreren Servern intern und extern sichern. Es ist eine VDSL Leitung vorhanden mit 10 Mbit Upload. Lokal ist ein Buffallo TS5400 vorhanden mit ca. 10 TB Platz. Ein weiterer Storage auf Windows Basis wird angeschafft mit ca. 14 TB Platz.

Leider hat dieser NAS nur eine Leistungsschwache CPU und kann nur wenig RAM verwenden – somit entfällt leider die Möglichkeit Datendeplizierung zu verwenden, was den Traffic noch mehr eingeschränkt hätte.

 

Grundinstallation:

Auf den internen Servern werden die Acronis Software installiert – jedoch ohne ASN und AMS. Lokal im LAN wird der Buffalo bereitgestellt und Freigaben pro Server erstellt.

Der Windowsstorage wird im selben LAN installiert und bekommt dort die Funktionen ASN und AMS bereitgestellt (benötigen keine Lizenzen).

Es wird ein VPN Tunnel zwischen den Servern und einer bestimmten IP, die dem Server im RZ zugewiesen wird.

 

Konfiguration:

Auf den Servern werden lokal die Jobs eingerichtet, die auf dem NAS im selben Netzwerk sichern (nicht auf den AMS). Sicherung wie folgt:

Meyersrv01:
System: Samstags um 10.00 Vollimage,  Mo-Fr um 20.00 differenziell.

Meyersrv02:
System: Sonntags um 2.00 Vollimage,  Mo-Fr um 21.00 differenziell.

Meyersrv03:
System: Sonntags um 15.00 Vollimage,  Mo-Fr um 23.00 differenziell.

Meyersrv03-MBX:
Mailboxen: Sonntags um 14.00 Vollimage,  Mo-Fr um 22.00 differenziell.

Auf den AMS werden die Sicherungen eingerichtet, die direkt auf den AMS auflaufen (also später im RZ). Die ersten Sicherungen werden in lokalen Netz durchgeführt – sind diese erfolgreich durchgelaufen, so kann der AMS ins RZ. In den Ausnahmen der Jobs sollten zuerst alle Datenbanken (SQL und Exchange) rausgenommen werden – da sonst die inkrementiellen Sicherungen schnell bis zu 40 GB groß werden. Folgende Jobs werden auf den AMS eingerichtet:

Meyersrv01:
System: Mo-Fr um 03.00 inkrementiell.

Meyersrv02:
System: Mo-Fr um 01.00 inkrementiell.

Meyersrv03:
System: Mo-Fr um 02.00 inkrementiell.

Meyersrv03-MBX:
Mailboxen: Mo-Fr um 00.00 inkrementiell.

 

Nacharbeiten:

Wenn die ersten Sicherungen erfolgreich auf den AMS gelaufen sind, kann dieser ins Rechenzentrum. Dabei wird dann auch die IP des Geräte geändert. In der Praxis hatte sich gezeigt, das die Sicherung nicht mehr lief mit dem Hinweis, das das Ziel nicht mehr gefunden wurde. Hier muss der ASN entfernt und wieder hinzugefügt werden (mit der IP, nicht den Namen, es bleiben alle Sicherungen erhalten, lediglich die Sicherungen laufen so lange nicht bis der ASN hinzugefügt wurde, auch lassen sich solange nicht die Jobs editieren).


Sicherungslösungen

Folgende Sicherungsmöglichkeiten gibt es:

Windows: Robocopy

Exchange: new-mailboxexportrequest

WHS: Acronis (Clientversion)

ESXI:

Kostenlos ohne Backup API: GhettoVCB: http://www.magikmon.com/mksbackup/ghettovcb.en.html

Mit Backup API: Veem

Hyper-V:

 

Kostenlos bis zu 2 VMs: http://go.altaro.com/?lang=de&LP=GppcHyper-V-RMR-Windowspro-DE&gclid=CKys6Y6shMICFczMtAodXEEAJw


Sicherung mit NAS und Acronis einrichten

Das NAS wie folgt einrichten:

  • Firmware update durchführen.
  • Unbenötigte Dienste deaktivieren.
  • Unnötige Freigaben deaktivieren bzw. sichern und verstecken.
  • Freigabe erstellen und nur Admin zugriff drauf erteilen.
  • Adminkennwort anpassen.
  • Feste IP, DNS und Gateway einstellen.
  • Fehlermails aktivieren.
  • In der Sicherungsfreigabe Unterordner Acronis erstellen, darin die Unterordner MBX und SBS.

 

Tätigkeiten auf dem Mailserver:

  • Connector zum relayen erstellen.
  • Diesen auch die Möglichkeit zum externen Relayen ermöglichen.
  • Testmail über NAS senden.

 

Tätigkeiten Acronis:

  • Mapi installieren.
  • Acronis installieren.
  • Lizensieren.
  • Sicherungsjobs erstellen für SBS (1. des Monats Vollsicherung, Rest Inrementiell, 30 Tage Aufbewahrungsregel)
  • Sicherungsjobs erstellen für MBX (1. des Monats Vollsicherung, Rest Inrementiell, 30 Tage Aufbewahrungsregel)
  • Statusmail einrichten und testen.
  • Erstsicherungen starten.

Daten verschlüsselt in der Cloud speichern

Mit dem OneDrive hat man mit dem Office 365 Packet 5 x 1 TB Platz gratis. Dies könnte man prima als Sicherungslaufwerk nutzen. Jedoch sollten die Daten auch verschlüsselt werden, wenn dort persönliche Dinge liegen.

Dazu könnte man Software wie Boxcryptor oder CryptSync nutzen.

Boxcryptor hat den Vorteil, das es Clients für fast alle Plattformen gibt (inklusive Mobilgeräte).

ScryptSync hat den Vorteil, das es direkt auf das Sichern ausgelegt ist. Zum entschlüsseln kann ein einfaches 7Zip genommen werden, da dieser Algorithmus zum verschlüsseln verwendet wird.

Ich werde beides testen, sollte mit Batch-Dateien die automatische Sicherung funktionieren, werde ich Boxcryptor bevorzugen. Sollte es besser mit ScritpSync gehen, ist dies jedoch eine gute Alternative, da dies „nur“ als Sicherung eingesetzt werden soll (Originaldaten werden mit OwnCloud oder mit SMB/VPN verteilt).

 

Weitere Informationen:

ScriptSync: http://42.th2s.de/2014/07/daten-in-der-cloud-verschlusseln.html

Boxcryptor: https://www.boxcryptor.com/de/technischer-überblick