Docusnap: Dienstekonfiguration speichert Zugangsdaten nicht

Docusnap: Dienstekonfiguration speichert Zugangsdaten nicht

Solltet ihr eure Daten auf einem SQL Server ablegen und bei der Konfiguration von Docusnap nicht die Zugangsdaten gespeichert werden können mit dem Hinweis, das die Zugangsdaten nicht korrekt sind – könnte das daran liegen, das der Docusnap Dienst mit einem Konto läuft (z.B. lokales System) welches keinen SQL Zugriff hat.

Dies könnt ihr lösen, in dem ihr ein berechtigtes Konto im Assistenten angibt (z.B. SA oder ein anderes SQL eigenes Konto) oder aber in dem ihr ein Konto für den Dienst verwendet, welches Zugriff auf die SQL Datenbank hat.

Leider werden hier ein paar Rechte benötigt, welche der Assistent sich nicht selber geben kann – am einfachsten ist es dann in den Diensteigenschaften (Win + R Taste > Services.msc und Enter> Docusnap Dienst Doppelklick > Account angeben) den Account von Hand zu ändern und den Dienst neuzustarten. Dann kann man auch im Assistenten den entsprechenden Account verwenden.


Docusnap: Sicherheit Webserver

In der Standardkonfiguration bietet Docusnap einen Webserver, der komfortabel alle Informationen bietet (lesend), welche Docusnap inventarisiert hat.

Jedoch ist auch in der Standardkonfiguration die Benutzerverwaltung deaktiviert.

Eine der ersten Tätigkeiten sollte sein, die Benutzerverwaltung zu aktivieren und die Benutzer einzurichten unter Docusnap > Administration > Docusnap Benutzer.

Anschließend kann man die Einstellung wie folgt für Docusnap vornehmen unter Docusnap > Optionen > Docusnap Server > Im Assistenten Tab 4. Server API (natürlich mit euren eigenen Daten):

Eine andere Alternative (auf die ich hier jedoch nicht eingehe),wäre es – die Windowsfirewall entsprechend anzupassen, das nur erlaubte Server/Rechner auf den Port zugreifen können.


Docusnap: Fehler bei der Inventarisierung

Wenn ihr ein System nicht über den Agent inventarisieren könnte, prüft bitte folgendes:

Stellt sicher, das ihr den UPN (benutzer@domain.local) statt dem Prä-Win 2000 Logon (DOMAIN\Benutzer) verwendet.

Prüft ob ihr die entsprechenden Firewall ausnahmen eingerichtet habt (z.B. zum testen, die Firewall ausschalten – klappt dann das Inventarisieren, dann bitte entsprechend die Ausnahmen anpassen). Geht dabei wie hier beschrieben vor: https://media.docusnap.com/media/doc/howto/Docusnap_HowTo_Windows-Firewall-Ausnahmen_DE.pdf

Prüft bitte auch ob WMI funktioniert (testen könnt ihr dies vom Server aus mit wbemtest.exe in Richtung des Clients). Hier gibt es weitere Informationen: https://media.docusnap.com/media/doc/howto/DocusnapX_WMIZugriffsprobleme.pdf


Docusnap: System manuell Inventarisieren

Hier erläutere ich euch, wie ich vorgehe um ein System manuell zu inventarisieren:

Server:

  • Auf dem Server im Installationsordner gibt es einen Unterordner mit dem Namen Tools, dort bitte die Datei DocusnapScript.exe kopieren und bereitstellen.
  • Weiterhin habe ich einen Ordner erstellt mit dem Namen Reports und diesen als DocusnapReports freigegeben (Vollzugriff!). Dort kann man die Reports reinkopieren.
  • Im Docusnap kann man unter Intenvar > Script Import einen Import Job erstellen und diesen auch periodisch (z.B. jeden Tag um 18 Uhr) automatisch in Docusnap importieren lassen.

Client:

Auf dem Client habe ich die oben genannte EXE Datei in den Ordner C:\INSTALL kopiert und eine Verknüpfung dazu erstellt mit (docusnapscript.exe -O C:\INSTALL). Beim Aufruf wird im Hinergrund eine XML Datei erstellt, welche in den Reports Ordner kopiert werden kann. Diese Anwendung benötigt nur Userrechte – kann somit sogar vom Anwender selber durchgeführt werden und die XML eingeschickt werden (bitte vorher Zippen – wenn ich mich recht entsinne sperrt Outlook XML Dateien).

Weitere Infos:

https://media.docusnap.com/media/doc/howto/Docusnap_HowTo_Skriptbasierte-Inventarisierung_DE.pdf


Docusnap: Erstellen Visualisierung

Docusnap ist sehr umfangreich, damit läßt sich eine detailierte Visualisierung erstellen, welche die tatsächliche Infrastruktur wiederspiegelt.

Damit man nicht mehrfach die Pläne neu gestalten müssen, empfiehlt sich eine logische Vorgehensweise, welche aufeinander aufbaut.

Beispielsweise die Netzwerkkabel mit den verwendeten Farben (damit sich auch die Kabel in der Wand gemeint, welche zu den Dosen gehen). Solche Details stellt man in den Editor für die Physikalische Infrastruktur ein.

Gehen Sie dazu zuerst im Docusnap links auf den Punkt Standorte und wahlen dann oben links den Punkt Editor öffnen. Um nun die entsprechenden Punkte wie Kabel oder Geräte verwenden zu können, müssen diese erst angelegt werden.

Gehen Sie z.B. auf das Zahnrad oben recht und wählen dort Kabeltypen bearbeiten. Dort können sie die fehlenden Kabel anlegen.

Wenn Sie diese gespeichert haben, können Sie Kategorien anlegen, ich habe beispielsweise neue Kategorien wie Multimedia (z.B. für Sonosgeräte) und Hausautomation (z.B. für Steuermodule für die Hausautomation wie Homematic CCU2 oder Moeller ECIs) angelegt.

Nun kann man Geräte anlegen wie eigene Server, Storage, Steuergeräte usw.

Am besten sucht man sich dazu ein paar Bilder bei Google raus von den entsprechenden Geräten (von vorne und hinten) und auch am besten die Maße. Achtet am besten darauf, das die Bilder transparente PNGs sind und kaum Platz drumherum haben (sonst passen die Maße nicht und die Bilder sehen gestaucht aus).

Mit der entsprechenden Automatischen Porterkennung kommt man schon recht weit, sollte Ports fehlen kann man diese manuell hinzufügen und entsprechend die Reihenfolgen anpassen.

Habt ihr dann alle Gerät, Kabel und Kategorien angelegt, kann man anschließend erst die Standorte anlegen mit entsprechenden Gebäuden, Räumen usw. – anschließend könnt ihr dann unter Standortelemente die entsprechenden Elemente anlegen wie z.B. Netzwerkdosen usw.

Habt ihr in der Inventarisierung auch schon im entsprechenden Gerät im Tab Editor den Standort angegeben, sind auch schon die entsprechenden Geräte in den Standorten zugeordnet.

Verbindungen wie Kabelzuordnungen zwischen den Elementen könnt ihr schaffen, wenn ihr im Editor für die Physikalische Infrastruktur die Standorte öffnet und dann rechts neben den Informationen auf das viereck mit den 3 Punkten geht und dort dann Bearbeiten auswählt.

Wenn ihr nun auf ein Element geht und dann unter Stecker und Kabelverbindungen geht und auf das leere Feld neben dem Eintrag geht, dann könnt ihr die Kabel zuordnen.

Genauso kann man auch Racks anlegen. Aktiviert man den Hacken Verbinden anzeigen, bekommt man auch die Kabel angezeigt in den entsprechenden Farben – mit einen Doppelklick auf das Kabel kann man auch die Kabelführung anpassen



Kostenlose Software für den Server- bzw. Netzwerkbereich

Viele Softwareprodukte, die ich einsetze sind entweder kostenlos oder zumindest für den Privateinsatz kostenlos.

Diese Software stelle ich hier vor:

Sophos UTM:
Professionelle Firewall welche Web- und Emailfilter bietet sowie VPN und alles dies mit einem Umfangreichen Reporting. Die Homeversion ist bis zu 50 IP Adressen frei.

VMWare ESXI Server:
Host zum virtualisieren von Servern, mittlerweile mit einer Webgui zur Administration.

VMWare vSphere Converter:
Tool zum convertieren von Physichen oder virtuellen Servern in eine ESXI Umgebung.

Veeam Windows Agent:
Kostenlose Software um Physische Windowsserver zu sichern. Unterstützt werden Zeitgesteuerte Inkrementielle- sowie Vollsicherungen und Emailnotifications. Gesichert werden kann auf Netzlaufwerken, USB Platten und auch Veeam Backup Repositories. Es gibt auch eine kostenlose Version für Linux und virtuelle Umgebungen.

Update:

Veeam hat Backup and Replication für virtuelle UND physische Server als kostenlose Community Edition freigeben – mit dem Umfang der Kaufversion jedoch beschränkt auf 10 Rechner. Mehr hier zu lesen.

PRTG Monitoring:
Monitoring und Alarminglösung, monitort über SNMP oder Native (Powershell, Webrequest usw.). Es können auch grafische Visualisierungen eingerichtet werden (siehe mein Monitoring). Es gibt eine Webversion und Apps welche gar die Apple Watch unterstützen. 100 Sensoren sind frei, womit man schon sehr weit kommt.

Docusnap:
Inventarisierungssoftware, welche Netzwerke inventarisiert und Dokumentiert. Es können auch Pläne und Reports erstellt werden (sogar Zeitbasiert). Bis zu 20 Rechnern kann die Software kostenlos genutzt werden.